Inhalt: Louis Salinger (Clive Owen) ist Agent bei Interpol und untersucht illegale Geschäfte einer der größten Banken der Welt. Dabei stößt er auf Korruption, Manipulation und Waffengeschäfte, bis er selber ins Visir der Bank gerät. Zusammen mit der Staatsanwältin Eleanor Whitman (Naomi Watts) versucht er die Machenschaften ans Tageslicht zu bringen, sieht sich aber bald einem übermächtigen Gegner gegenüber.
Persönliche Einschätzung: Passend zur Weltfinanzkrise kommt dieser Film in unsere Kinos. Man könnte jetzt von Timing ausgehen, doch war der Release schon lange vorher angekündigt und wir haben es hiermit mit großem Zufall zu tun. "The International" von Regisseur Tom Tykwer, der auch "Das Parfüm" verfilmte, ist ein recht intelligent gemachter Thriller, der nur selten in amerikanische Filmklischees abdriftet, was bestimmt auch an der Co-Produktion mit Deutschland und Großbritannien zu tun hat. Es gelingt die Intrigen und Machenschaften großer Banken glaubwürdig auf die Leinwand zu bringen und den Zuschauer ständig zwischen Spannung und Verwirrspiel hin und her zu führen. Die wenigen Schwächen des Films sind die teilweise aufkeimenden Filmklischees von Gut und Böse, sowie von Moral und Gerechtigkeit, doch das wird durch einen für meine Begriffe der Thematik entsprechenden Schluss ausgeglichen, wodurch "The International" einen soliden Eindruck hinterlässt.
Inhalt: Der Film erzählt die Geschichte des Oberst Graf von Stauffenberg (Tom Cruise), der zusammen mit seinen Mitverschwörern am 20. April 1944 ein Attentat auf Hitler verübte um sein NS-Regime zu beenden. Die Verschwörung scheiterte und die Täter wurden bis aufs letzte verfolgt.
Persönliche Einschätzung: Polarisierend. Das ist wohl das stärkste Wort, dass einem zu diesem Film einfällt und damit meine ich vor allem seine Entstehung. Selten zu vor haben Dreharbeiten für so viel Gesprächsstoff gesorgt. Der Scientologe Tom Cruise soll einen deutschen Wiederstandskämpfer verkörpern und verfilmen? Amerikaner deutsche Geschichte? Ich selbst war wohl einer der größte Kritiker und meine Befürchtungen sahen sich bestätigt, als ich den ersten Trailer begleitet von dem Titelsong von "Saw" sah. Ich dachte mir "Oh mein Gott sie machen einen Hollywood-Schinken daraus. Doch nun ist der Film erschienen und plötzlich verstummen die Kritiker und so auch ich. Tom Cruise hat es zusammen mit seinem Essemble, in dem auch einige große deutsche Schauspieler zu finden sind, geschafft die deutsche Geschichte so zu verfilmen, dass einem beim Hinsehen nicht das Grauen in den Augen steht aufgrund eines stümperhaften Umganges mit historischen Fakten. Ein Film, denn man sich getrost ansehen kann und der die Hoffnung gibt, dass er das Bild der Deutschen auch im Ausland etwas zurecht rückt.
Inhalt: Was wenn man nicht mehr nur stur geradeausgehen möchte? Ben Thomas (Will Smith), hat einen Wendepunkt in seinem Leben erreicht und fasst einen Plan. Er wählt sieben Fremde aus um ihnen ihr Leben zu verbessern, doch die Herzpatientin Emlily (Rosario Dawson) kann zu dem nach außen abgeschirmten Ben durchdringen und er verliebt sich in sie.
Persönliche Einschätzung: Will Smith in seiner nächsten "Schauspiel"rolle. Nach dem "Streben nach Glück" haben er und Gabriele Muccino dieses bewegende Drama verfilmt, dass einem zum Nachdenken über das eigene Leben anregt. Der Film polarisiert sein Publikum zwischen "überzogen" und "emotional", "ergreifend". Will Smith bewegt sich wohl mit riesen Schritten und Jahr für Jahr näher an einen Oscar als bester Hauptdarsteller heran. Ein nachdenklicher, intensiver Film, der einen Besuch rechtfertigt.
Inhalt: Auf der Suche nach den Mödern seiner Familie und seines Partners streift Max Payne (Mark Wahlberg) gemeinsam mit Mona (Mila Kunis), die auf der Suche nach dem Mörder ihrer Schwester ist, durch die New Yorker Unterwelt um die Drahtzieher zu finden. Doch bald stehen sie nicht nur der Unterwelt, sondern auch übernatürlichen Kräften gegenüber.
Persönliche Einschätzung: Eine weitere Videospielverfilmung und leider muss man auch hier wieder sagen: "Schade!", denn Max Payne hatte genug Potenzial, die Fehler seiner Vorgänger wie Tomb Raider oder Resident Evil besser zu machen und einen guten und interessanten Actionfilm abzuliefern. Dies schafft der Film leider nur teilweise. Die durchaus durchdachte und aus den Spielen bekannte Story wurde für das Kino verändert, bleibt jedoch vergleichsweise flach und hebt sich nicht sonderlich vom Actioneinheitsbrei, den es leider noch immer zu häufig gibt, ab. Mark Wahlberg schafft es zwar erneut als Schauspieler zu glänzen, jedoch verhindert der Film in seiner Struktur, dass er sein volles Potenzial ausschöpfen kann und so ist Max Payne nur "ein weiterer" Actionfilm, ohne Tiefgang mit viel Geballer. Schade!
Inhalt: Während einer weltweiten Panik wird die Mikrobiologin Helen (Jennifer Connelly) nach New York gerufen. Grund für die Panik sind weltweit auftauchende Sphären. Die Situation spitzt sich dramatisch zu als aus der größten im Central Park der Ausserirdische Klaatu (Keanu Reeves) steigt. Sein Auftrag wird die Welt dramatisch verändern und nur Helen begreift das wahre Ausmaß der Situation.
Persönliche Einschätzung: Was im Trailer noch spannend und packend aussieht entpuppt sich im Kino recht schnell als plattes effekthaschendes und lieblos inszeniertes Sci-Fi-Remake. Die Story fesselt nicht, die Darsteller können nicht beeindrucken und die gewünschten Indifikationspole darstellen und bleiben in ihren Charakteren flach und emotionslos. Die Story ist so vorhersehbar wie die 100. Wiederholung von "Dinner for one" und vermag es nicht Spannung aufkommen zu lassen. Hinzu kommen dramatische Logikfehler, vor allem gegen Ende des Films und vereinzelt peinlich alte Effekte. Doch genau das ist unverständlich, da der Großteil des Films was zumindest die Effekte angeht, doch deutlich positiv hervorsticht. Dies verhindert in der Bewertung des Films einen Totalabsturz. Ein Film nur für sehr eingefleischte Sci-Fi-Fans oder Effektliebhaber. Wer wert auf Story und Spannung legt sollte um diesen Film einen großen Bogen machen.
Inhalt: Nach dem Tod von Vesper und ihrem Verrat ist Bond (Daniel Craig) verbissen auf der Suche nach den Hintergründen. Durch das gemeinsame Verhör mit M (Judi Dench) von Mr. White (Jesper Christensen) erfährt er von einer geheimen Organisation die seine Geliebte erpresste um so den MI6 zu infiltrieren. So folgt er einer Spur nach Haiti und trifft dort auf Camille (Olga Kurylenko) die ihn zum knallharten Geschäftsmann Greene (Mathieu Amalric) führt. Dieser plant gefährliche Dinge mit dieser Geheimorganisation.
Persönliche Einschätzung: Bond wird realistisch. Bond zeigt Gefühle. Bond wird verwundbar und Bond sinnt auf Rache. Nichts ist wie es einmal war und es ist gut so. Schon Casino Royale war eine Kehrtwendung hin in die richtige Richtung und spätestens am Ende des Filmes waren auch die letzten Daniel Craig Kritiker verstummt. Der Brite spielt nicht nur Bond, er ist Bond! Und niemand stört sich noch an seinem Aussehen seinen blonden Haaren, er perfektioniert einfach in seiner Schauspielleistung das was den britischen Geheimagenten ausmacht. Weiter haben wir hier den ersten Bond der als Fortsetzung angelegt ist. Ein Rachefilm. Auch das hat es bisher noch nicht gegeben. Grandiose Verfilmung mit brillianter Schauspielleistung. Den 22. Bond muss man gesehen haben. Der wohl beste Bond aller Zeiten.
Inhalt: In der Zeit kurz nach dem 30-jährigen Krieg hat der junge Krabat (David Kross) einen merkwürdigen Traum. Er folgt der Stimme aus dem Traum und geht zur geheimnisvollen Mühle im Koselbruch. Dort wird er von seinem Meister (Christian Redl) zusammen mit den 11 anderen Lehrlingen nicht nur zum Müller ausgebildet sondern auch in der schwarzen Magie. Allerdings geschehen merkwürdige Dinge vor denen ihn nur sein Freund Tonda (Daniel Brühl) warnen kann.
Persönliche Einschätzung: Der Roman von Otfried Preußler gehört wohl zu den bekanntesten deutschen Kinderbüchern und es überrascht etwas, dass dieses erst jetzt verfilmt wurde. Der deutsche Regisseur Marco Kreuzpaintner hat sich an das Kultbuch gewagt und es mit opulenten Effekten umgesetzt. Die Stimmung ist düster, die Schauspieler passen und die gesamte Atmosphäre des Films macht einen kompakt guten Eindruck. Man merkt der deutsche Film hat sich entwickelt. Fans des Buches werden sich über die Verfilmung freuen. Dies gilt leider nicht für den Schluss, den ich nun nicht Spoilern möchte, der jedoch beinahe den ganzen Film verhunzt. Wieso man hier so drastisch von der Romanvorlage abgewichen ist bleibt wohl ein Rätsel. So bleibt nur ein solider guter Film mit einem Schluss mit bitterem Nachgeschmack. Schade drum. Regie:Marco Kreuzpaintner
17.02.2009: Ferienzeit ist Blogger-Zeit! Werde verstärkt nachholen, was ich versäumt habe und euch mit neuen Filmen und Extras versorgen.
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